AiSCHU - MBSR
Achtsamkeit in der Schule und im Leben
den Raum weiten für mehr Klarheit, Präsenz und Beziehung
Achtsamkeit zieht Kreise
Mit AiSCHU in der Schule
Was braucht die Schule von heute ?
Die neurowissenschftlichen Forschungen zeigen deutlich: körperorientierte Erfahrungsräume und Psychoedukation sind die Basis für Selbstregulation und Beziehungsfähigkeit.
Potenzialentfaltung braucht einen klaren, wissenschaftlich fundierten Raum im schulischen Kontekt - dafür brauchen wir Pädagog*innen, die das Potenzial der Achtsamkeit selbst erfahren, verkörpern und vermitteln.
Mit einem MBSR-Kurs im Leben
Nicht gelebt werden, sondern leben
Die Belastung ist auf allen Ebenen hoch.
Wir wünschen uns alle Entschleunigung, Gelassenheit und Klarheit, finden aber keinen wirksamen Weg dorthin. Das 8-wöchige Achtsamkeitstraining Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) wurde in den 1970er Jahren von Dr. Jon Kabat-Zinn in den USA entwickelt.
Meditative Übungen in Ruhe und Bewegung, Erkenntnisse aus Psychologie und Stressforschung, Methoden, um Stressmuster zu erkennen und bewusst zu unterbrechen - in einer kleinen, sicheren Gruppe eröffnen und erforschen wir gemeinsam Erfahrungsräume, die wachsenden Fähigkeiten ermöglichen: wahrnehmen, innehalten, bewusste Entscheidung statt Automatismus.
AiSCHU in Berlin
„Bildung bedarf einer umfassenden Bewusstseinsschulung.“
Vera Kaltwasser
Daniel, Vera, Bénédicte, Anne im April 2026 in der evangelischen Schule Berlin Zentrum
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Die Schule von heute braucht mehr als Wissensvermittlung.
Sie braucht Räume, in denen junge Menschen lernen können, sich selbst wahrzunehmen, Gefühle zu regulieren, Beziehungen zu gestalten und ihr eigenes Potenzial zu entfalten.Neurowissenschaftliche Forschung zeigt zunehmend: Lernen ist kein rein kognitiver Prozess. Emotionale Sicherheit, Körperwahrnehmung und soziale Verbundenheit beeinflussen Aufmerksamkeit, Motivation und Gedächtnis maßgeblich. Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft, der Entwicklungspsychologie und der Traumapädagogik weisen darauf hin, dass Selbstregulation und Beziehungsfähigkeit zentrale Grundlagen für nachhaltiges Lernen sind.
Dafür braucht Schule:
körperorientierte Erfahrungsräume, die Wahrnehmung, Bewegung und Regulation integrieren,
Psychoedukation, damit Kinder und Jugendliche verstehen, wie Stress, Gefühle und Nervensystem funktionieren,
eine Beziehungskultur, die Sicherheit, Resonanz und Zugehörigkeit ermöglicht,
sowie Pädagog*innen, die Achtsamkeit, Selbstreflexion und emotionale Präsenz nicht nur vermitteln, sondern selbst verkörpern.
Potenzialentfaltung entsteht nicht allein durch Leistungsdruck oder standardisierte Förderung. Sie braucht einen klaren, wissenschaftlich fundierten Raum im schulischen Kontext — einen Raum, in dem Kinder lernen dürfen, mit sich selbst in Verbindung zu sein und aus dieser Verbindung heraus zu lernen, zu handeln und Verantwortung zu übernehmen.
Unsere Schulvision verbindet deshalb Fachwissen mit Menschlichkeit, Erkenntnisse der Wissenschaft mit gelebter Erfahrung und Bildung mit innerer Entwicklung.
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Vera Kaltwasser ist die Pionierin bei der Einführung und Multiplikation achtsamkeitsbasierter Methoden in die deutsche Landschaft. Aus der eigenen Lehrererfahrung heraus vereint sie in ihrem Ansatz Erfahrungen aus der Theaterpädagogik, dem Psychodrama, aus der MBSR- und Qigong-Praxis.
Im Sommer 2024 übergab Vera uns die Durchführung der AiSCHU-Ausbildung in Berlin — und wir führen diese Arbeit mit großer Freude an ihrer Seite weiter.
Achtsamkeit zieht Kreise!
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Anne Dahl arbeitete nach langjährigen Aufenthalten in den USA und in Frankreich, zuletzt am Oberstufen-Kolleg Bielefeld, wo sie auch bereits MBSR-Kurse für Lehrer*innen und Achtsamkeitseinheiten für Schüler*innen unterrichtete. Sie arbeitet als Referentin für achtsamkeitsbasierte Lehrer*innenbildung und leitet heute in Berlin Kurse für MBSR , MBCL, MSC und Vedãna.
Daniel Kaufhold arbeitete an verschiedenen Bildungseinrichtungen im In- und Ausland. Er hat Weiterbildungen des Mindfulnessinschoolsproject (.b, School Mindfulness Lead), bei Vera Katwasser (AiSCHU, Achtsame8Wochen) sowie die AVE Weiterbildung (Referent für achtsamkeitsbasierte LehrerInnenbildung) abgeschlossen. Er arbeitet zur Zeit in Berlin.
Bénédicte Sigalas arbeitete früher an verschiedenen französischen Oberschulen, bevor sie in einer bilingualen Europa-Schule in Berlin tätig wurde. Seit 2024 ist sie zertifizierte MBSR-Lehrerin. Mehr dazu ist in der Rubrik „Über mich“ zu lesen.
Je nach Trainer*in bieten wir unsere Angebote auch auf Englisch und Französisch an.
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Achtsamkeit ist uns weniger eine Methode oder ein Tool als vielmehr eine Einladung zum bewussteren Handeln, zur Selbstbeobachtung und Reflexion.
Unser Handeln und Sprechen im Alltag sind Ausdruck unserer inneren Haltung - erst dann können wir gemeinsam in einem sicheren schulischen Raum Achtsamkeit authentisch vermitteln.
Dabei legen wir viel Wert auf traumasensible Anleitung. Da der Schritt ins Anleiten Mut und fachliches Wissen erfordert, bringen wir die Teilnehmer*innen immer wieder ganz konkret in die anleitende Rolle. Das Handwerkzeug geben wir Ihnen bzw. Dir dabei mit.
Wir versprechen weder Allheilmittel für individuelle und strukturelle Herausforderungen noch schnelle Lösungen für komplexe Probleme :)
Daniel und Bénédicte kennen die Herausforderungen der heutigen Schule aus eigener Erfahrung. Mit unseren Werten und Ressourcen gestalten wir die Räume, denen wir im Schulalltag begegnen, verantwortungsvoll mit — mal gelingt das gut, mal eher so lala.
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Die Ausbildung richtet sich an alle Pädagog*innen, die sich für Achtsamkeit interessieren.
Das Webinar “Achtsame 8 Wochen” von Vera Kaltwasser begleiten wir ab Oktober 2026 wöchentlich über Zoom, um die Praxis zu vertiefen.
Dann folgen drei Wochenenden-Module zum Rahmencurriculum AiSCHU in Präsenz:
am 26.02. - 28.02.2027
am 16.04. - 18.04.2027
am 11.06. - 13.06.2027
Dann erfolgt die Zertifizierung: die Teilnehmer*innen erproben die Elemente von AiSCHU in ihrem persönlichen Setting und erwerben somit eine Zusatzqualifikation zu der unterrichtlichen Tätigkeit.
Ausbildungsort: Evangelische Schule Berlin Zentrum, Wallstraße 32, 10179 Berlin
Preis: 1190€ mit Webinar, drei Modulen, Materialien und Zertifizierung.
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Vorstellung des Implantierens von AiSCHU in der Frankfurter Schullandschaft
MBSR-Kurs in Berlin
Vom Zwischenraum zur Praxis im Alltag
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Achtsamkeit bezeichnet die Fähigkeit, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen und offen und präsent das Erlebte nicht zu bewerten.
Wie wäre es, wenn alles so sein darf, wie es jetzt gerade ist ?
in Verbindung gehen
in Verbindung sein
verbunden sein
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Der achtwöchige, erfahrungsbasierte Kurs eignet sich für Menschen mit der Intention,
die eigenen Stärken und Ressourcen wieder zu entdecken
die eigene Ausgeglichenheit und mentale Gesundheit zu fördern
bei Stressbelastung neue, heilsame Gewohnheiten zur Stressreduzierung kennenzulernen
bei körperlichen Erkrankungen hilfreiches Werkzeug in die Hand zu bekommen
mit starken Gefühlen umzugehen, um Handlungsraum zu erleben
mehr Selbsterkenntnis, Einfühlungs- und Sozialkompetenz zu gewinnen
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Körperspürreise
geleitete Sitz- und Gehmeditationen
achtsames Bewegen wie sanftes Yoga
Austausch über die eigenen Erlebnisse
informelle Praxis im Alltag
Diese speziellen Übungen eröffnen Erfahrungsräume und helfen zur Förderung der Eigenwahrnehmung von Körperreaktionen, Gedankenmustern und Gefühlen.
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In einem gemeinsamen Vorgespräch beantworte ich Ihre/Deine Fragen. Es wird geklärt, ob bei akuten Herausforderungen wie z.B. Depressionen oder traumatischen Erfahrungen ein MBSR-Kurs sinnvoll ist. MBSR ist keine Therapie. Keine Vorkenntnisse nötig - Offenheit genügt.
Kosten: Der Kurs kann von der Krankenkasse bezuschusst werden.
Im Kurs inklusive:
Vorgespräch
8 Kurssitzungen (jeweils 2,5 Stunden)
Tag der Achtsamkeit (5 Stunden)
Kursmaterial (Kursheft und Audiodateien)
Nachgespräch (fakultativ)
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Bisher fanden die Kurse im Ki-Haus in der Wollankstraße 6 in Pankow statt. Da die Ausbildung von Lehrkräften und mein Hauptberuf derzeit viel Raum einnehmen, steht ein genauer Termin für den nächsten Kurs noch nicht fest.
Rückzugsort in Südfrankreich
Entre-deux-Raum als Lern-, Erfahrungs- und Praxisraum
Der Raum zwischen Sein-und Tun-Modus.
Der Raum, in dem wir uns begegnen.
Über mich
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Es war gar nicht so einfach, Worte zu finden, die sich wirklich stimmig anfühlen.
Ich liebe das Wort „Raum“ - einen Raum bewohnen, im Raum sein, einen Raum verlassen, verlieren oder wiederfinden. Einen Raum beleuchten, ihn mit Farben bemalen. Den Raum um sich herum wirken lassen. Im Raum sein, und den gar nicht sehen. Sich eingeengt fühlen und Unwohlsein spüren. Sich im Raum aufrichten und die eigenen Flügel entfalten. Der Raum um mich bzw. uns herum und der innere Raum.
Jahrelang fühlte ich mich dazwischen, “entre deux”. Es war ein diffuses, nicht greifbares Gefühl. Heute, mit 45 Jahren, nehme ich den Zwischenraum anders wahr und kann ihn annehmen - Raum zwischen Deutsch und Französisch, zwischen Berlin und Südfrankreich, zwischen Familie und Schule, zwischen Innen- und Außenwelt. Lebendigkeit bedeutet für mich, mit dem zu sein, was gerade ist. Ich bin all diese Räume.
„Entre-deux-Raum“ ist eine Einladung, Lebensräume zu erkunden - neugierig, offen, liebevoll, und präsent. Eine Einladung, genau jetzt, in diesem Augenblick, der eigenen Lebendigkeit nachzuspüren.
Poetisch oder philosophisch - das bin ich auch. Vor allem aber bin ich strukturiert, fokussiert und fachlich kompetent.
Der Name trägt mehrere Ebenen:
pädagogisch: Raum für Lernen jenseits von Leistungsdruck
psychologisch: Raum zwischen Stress und Reaktion (Selbstregulation)
systemisch: Raum zwischen Schule, Person und Leben
achtsamkeitsbasiert: der Moment des Gewahrseins
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Meine Person ist nicht unser Thema, es war nicht leicht, ein passendes Foto für diese Webseite auswählen. Gleichzeitig schaue ich selbst gerne Bilder von Menschen an, zu denen ich gehen oder mit denen ich arbeiten möchte. Also gibt es hier nun ein Foto und einige Worte, die vielleicht mit dir in Resonanz gehen.
Ich bin ein Mensch, der als Kind glücklich in Frankreich aufwachsen durfte. Dafür bin ich heute dankbar. Mit 27 Jahren arbeitete ich bereits Vollzeit als Lehrerin in Berlin und gründete gemeinsam mit meinem deutschen Mann eine Familie: zwei Kinder bekamen wir zusammen, zwei brachte er bereits mit. Unser Alltag war voll. Oft rannte ich von einer Aufgabe zur nächsten — häufig mit dem Gefühl, nicht schnell genug zu sein. Eine leise Erschöpfung war immer da, doch ich dachte: „Es geht noch, einfach weitermachen.“ Als die älteste Tochter meines Mannes plötzlich starb, wurde dieses Gefühl von Bodenlosigkeit stärker. Langsam und unausweichlich geriet ich in eine Sinnkrise, die sich rückblickend wohl schon lange angekündigt hatte. Weitere Herausforderungen kamen hinzu — sonst wäre es vielleicht zu einfach gewesen. Und all das in einem helfenden Beruf.
Warum teile ich das hier? Weil mich heute eine tiefe Menschlichkeit und eine ehrliche Offenheit ausmachen. Ich musste selbst aktiv nach Wegen suchen und möchte das, was andere Menschen mir an Unterstützung und Werkzeugen vermittelt haben, nicht mehr missen. Diese Kraft möchte ich weitergeben. Ich liebe es, mit Menschen — klein oder groß — zu sein und zu arbeiten. Das ist mein Handlungsraum.
Gerade nehme ich mir Zeit, um diese Seite zu gestalten und sichtbar zu werden. Instagram & co nutze ich nicht - ich brauche Zeit zum Sein und zum Handeln - Ich möchte das Leben leden - und weniger über das Leben reden.
Die sechs kleinen Figuren auf dem Bild ganz oben hat Andrea Schürgut aus Keramik von Hand geformt. Die größte Figur steht für unsere verstorbene Tochter. Die drei Kinder und die zwei Erwachsenen — oder inzwischen fünf Erwachsene — sind wir als Familie.
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1998 - 2003: Abitur in Südfrankreich, Studium zwischen Toulouse und Wien
2004-2007: französische Beamtin bei der Education Nationale, an verschiedenen Oberschulen im Elsaß tätig
2007-2026: Umzug nach Berlin, Gleichstellung Studienrätin für Deutsch und Französisch, bis heute als Lehrkraft in einer deutsch-fransösischen Grundschule (SESB) eingestellt; Verbeamtung möglich aber nicht erwünscht
2022: Abschluss der AiSCHU-Ausbildung bei Vera Kaltwasser
2024: “Train the Trainer”-Ausbildung bei Vera Kaltwasser
2025: Abschluss der MBSR-Ausbildung bei Gerd Metz
Das sind die groben Meilensteine meines Weges. Jeden Tag lerne ich weiter: von meiner Familie, von den Kindern und Jugendlichen in der Schule, von Freud*innen und von fremden Menschen, von Büchern und von Kunst, vom Mond und von der Sonne.
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Um sprachliche Richtigkeit bemüht bin ich natürlich schon — ich bin schließlich Lehrkraft. Dennoch habe ich bewusst auf KI verzichtet und stattdessen mit Herz und Unvollkommenheit geschrieben.
Bei Vera Kaltwasser lernte ich den Satz: „So wie ich bin, bin ich gut genug.“ Genau so fühlt es sich gerade an — stimmig.
Und wenn ich gefragt werde: „Haben Sie Visitenkarten? Eine Webseite? Instagram? Facebook?“
Dann lautet meine Antwort: Eine Webseite — ja. Social Media — nein.
Aber auf einen Kaffee kennenlernen? Sehr gerne.
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Ohne alle Menschen, das Lächeln und die Augen, die mir überall begegnet sind, wäre ich nicht die heutige Bénédicte.
Von jeder Person und jeder Landschaft durfte ich lernen und Inspiration erfahren - in Verbundenheit: danke.